Gedenken an ermordete Kurd*innen2 Minuten Lesezeit

Am 08. Januar fand in Halle eine Kundgebung im Gedenken an die Kurd*innen statt, die beim Anschlag vor 10 Jahren und beim kürzlichen Anschlag kurz vor Weihnachten auf ein kurdisches Kulturzentrum in Paris ermordet wurden.

Bild: Dani Luiz

„Am 9. Januar 2013 wurden die drei kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız(Sara), Fidan Doğan(Rojbîn) und Leyla Şaylemez(Ronahî) in Paris ermordet. 
Die Umstände dieser brutalen Tat sind nicht ganz geklärt, aber klar ist, dass es ein misogyner Angriff auf die kurdische Bewegung  war.  Fidan, Sakine und Leyla wurde die Chance auf eine selbstbestimmtes und freies Leben genommen für das Sie gekämpft haben.“

Aufruf zur Kundgebung

Bild: Dani Luiz

Die Teilnehmer*innen zündeten Kerzen an, hörten mehrere Redebeiträge und führten eine Schweigeminute durch. In den Redebeiträgen wurden unter anderem Femizide im Iran und die Repression gegen die kurdische Bewegung in Europa thematisiert. Immer wieder skandierten die Demonstrant*innen „Jin, Jiyan, Azadî“ (Frau, Leben, Freiheit).


LZO Redaktion

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